Freizeitankündigung August 2021: In Christus wachsen

Ich bin mir nicht sicher, ob es Kühnheit oder eher Wahnsinn ist, mitten im europaweiten Corona-Lockdown eine Freizeit anzukündigen.

Tatsächlich haben wir eine Freizit unter Corona-Bedingungen auch August 2020 durchführen können und sie wahr für uns als Teilnehmer ein reicher Segen. Entsprechend möchten wir trotz der Umstände das Beste hoffen und streben eine erneute Freizeit 2021 im Guetli in Metmennstetten, CH an.

Das Thema der Freizeit bleibt gleich: In Christus wachsen! Als Dozenten konnten wir erneut Fam. Tanner und Hanniel Strebel gewinnen. Eingeladen sind, alle, ob jung oder alt, ob Familie oder Single.

Mehr Informationen zur Freizeit findet sich im Flyer hier (Download, falls Vorschau nicht funktioniert):

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Pensionspreise 2021

 

Als Lazarus nicht von den Toten auferstehen wollte…

“Da kam Jesus und fand Lazarus schon vier Tage im Grabe liegen. Viele Juden aber waren zu Marta und Maria gekommen, sie zu trösten wegen ihres Bruders. Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und sah ihn, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und erbetet und sprach: Wo hat ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh! Und Jesus gingen die Augen über. Es war aber eine Höhle und ein Stein lag davor. Jesus spricht: Hebt den Stein weg!  Da hoben sie den Stein weg (…) und Jesus rief mit lauter Stimme: Lazarus komm heraus!  – Doch Lazarus wollte nicht…”

Könnte es sein, dass wir dem Willen Gottes, als unwiderstehlichen Imperativ eines Souveräns zu wenig Beachtung schenken? Ich meine, wenn Gott befiehlt, kann man dann widerstehen? Mein obiges Beispiel klingt geradezu profan, wenn ich das niederschreibe und ich fühle mich (wahrscheinlich wie ein beachtlicher Teil der Leser) nicht sonderlich gut dabei, ein fiktives Ende anzunehmen. Doch ein Gedankenexperiment sei gestattet. Nachdem Jesus alles tut, um ein großartiges Wunder zu ermöglichen, gebraucht Lazarus seine persönliche Entscheidung und sagt: “Herr Jesus, Ich möchte lieber nicht! Sterben ist doch mein Gewinn! Und das Einzige was mich jetzt erwartet, wenn ich tot bleibe, ist eine selige Auferstehung! Was will ich noch wieder in dem elenden Erdenleben in einem Drittwelt-Land mitten unter einer Römischen Weltherrschaft” Ich glaube so klingt ein Nein von Lazarus nicht nur verständlich, sondern sogar vernünftig. (!?) „Als Lazarus nicht von den Toten auferstehen wollte…“ weiterlesen

“Es ist zwar richtig so zu handeln, aber leider unbiblisch”

Als wir im Freundeskreis über schwierige Familiensituationen sprachen, hörte ich aus verschiedenem Mund Variationen der im Titel angegebenen Aussage. Z.B. so: “In so einem Fall wäre es richtig sich von seiner Frau zu trennen, aber (leider) ist das unbiblisch”. Das ließ mich aufhören!  Es stellte sich heraus, dass vor allem anspruchsvolle Situationen mit solch einer Aussage gelöst werden, z.B. in Fragen des Rechs auf Verteidigung, konsequenter Gemeindezucht, Verkündigung schwieriger Bibeltexte. Ohne die Komplexität der Situationen zu leugnen, mache ich in der so nahe liegenden Reaktion drei Problemfelder aus.

  1. Eine Trennung zwischen Wahrheit und Offenbarung: Man hält es für möglich, dass etwas wahr und richtig ist, aber nicht der Offenbarung Gottes entspricht. Damit unterstellt man (wenn auch unbewusst), dass Wahrheit etwas ist, dem sich Gott unterordnet, nicht umgekehrt. Doch es ist unmöglich, dass Gott lügt (Tit 1,2) und Christus bleibt der wahrhaftige Gott (1. Joh. 5,20). Wahrheit und Recht können Gott nicht widersprechen oder zuwiderlaufen oder gar unabhängig von ihm existieren, denn entweder wäre dann die Wahrheit gar nicht Wahrheit oder Gott nicht mehr Gott.
  2. Gottes Recht verkommt zur Willkür: Ich kann dem Zitat von oben etwas Gutes abgewinnen, wenn es unser subjektives Aufnehmen der Gebote Gottes beschreibt. Diese mögen für uns durchaus irrational und sinnlos, geradezu feindlich wirken. Doch fordert Gott einfach Sinnloses, gar Falsches von uns und stellt so seine Zuverlässigkeit aufs Spiel? Niemals! “Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.” (5. Mo. 32,4)
  3. Wir besitzen keine Garantie dafür, vor herausfordernden Situationen bewahrt zu werden: Aussagen wie oben sind ein Hinweis für die Grenzen unserer Lebensmodelle. Wir drücken damit aus, dass wir letztlich froh darüber sind, nicht in solchen Situationen stehen zu müssen. Aber schnell greift dieser “Graubereich”in weitere Lebensbereiche und verdrängt den christlichen Glauben in die Komfort-Zone. Man denke nur an Bereiche wie Schwarzarbeit, Bildungslandschaft oder nur daran, wie ich mich gegenüber meinem linken oder rechten Nachbar verhalten soll. Wann, wenn nicht in gerade schwierigen Zeiten soll mein Glaube mich tragen?  Der Psalmist hat hier eine andere Haltung: “Gott ist unsre Zuversicht und Stärke. Eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. (Ps 46,2–4)”

Mein Lösungsvorschlag zur Umkehr: Ethik und Gottesbild lassen sich nur durch intensives Bibelstudium wieder zusammenführen. Nutze den zeitlichen Freiraum, den Corona uns schafft und lese auch mit anderen Gemeinsam intensiv in der Schrift!

Auslegung oder Auflegung

Eine Predigt von John Piper, gehalten am 18.06.2020 unter dem Titel: Exposition or Imposition – How Gospel-Centered Preaching Can Go Wrong (18.06.2020). Übersetzt von Abijah Hesse. (Download als .pdf)

Den Titel, den ich für diese Predigt erhielt, lautet „Die Evangeliumspredigt als Erläuterung der ganzen Bibel“. Und so interpretiere ich diesen Titel: Es wird davon ausgegangen, dass wir in unserer Predigt als Pastoren „die ganze Bibel darlegen“ sollten. Das ist eine gute Annahme. „Die ganze Schrift ist. . . ertragreich“, sagte Paulus (2. Timotheus 3, 16). Und dann, drei Verse später, sagte er im natürlichen Fluss seines Denkens: „Predige das Wort!“ (2. Timotheus 4, 2). Ich verstehe in diesem Zusammenhang „das Wort“ als nichts weniger als das inspirierte Wort: „die ganze Schrift“. Alle Schrift ist von Gott eingehaucht und ertragreich (2. Timotheus 3, 16). Predige sie. Verkünde sie. Mach sie bekannt. Erkläre sie. Erkläre die ganze Bibel.

Aber wenn mein Titel „die Erklärung der ganzen Bibel“ im Blick hat, bedeutet das nicht: „Erkläre jeden einzelnen Vers der Bibel.“ Niemand kann das in einem Leben tun. Nicht, wenn du das Wort erklären /erläutern ernst nimmst. Stattdessen bedeutet es: Durchquere in deinen vierzig oder fünfzig Jahren der Darlegung die gesamte Bibel und nimm Texte von irgendwo und allerorts auf, so wie der Geist führt, die Zeiten es erfordern und deine Gemeinde es braucht. Weil alles inspiriert und profitabel ist. Die Erklärung der gesamten Bibel wird uns Christen hundertmal mehr nützen als unsere klugen oder kreativen Überlegungen zum Stand der Religion, Kultur oder Politik.

„Denn alles Fleisch ist wie das Gras,
und all seine Pracht wie die Blume des Feldes.
Das Gras verdorrt und die Blüte fällt ab, 
das Wort des Herrn aber bleibt in Ewigkeit.“ (1. Petrus 1, 24-25)

Eure Gemeinde braucht euch, um durch anbetungsvolle Erklärungen zu verstehen, was Bibelpassagen bedeuten. Erklärung und Jauchzen ist das, was sie von euch brauchen. Wahrheit und Leidenschaft. Weisheit und Anbetung. Lehre und Freude. Aus jedem nur denkbaren Text der Bibel. Das ist es, was ich in der zweiten Hälfte meines Titels: „Die Erläuterung der ganzen Bibel“ verstehe. „Auslegung oder Auflegung“ weiterlesen

Sherlock Holmes und der seltsame Fall mit der verschwindend kleinen Differenz

“Die Kälte kam diesen Herbst unerwartet früh und ungewöhnlich frisch über London. Tagsüber lichteten sich die Nebel nur selten und wenn, dann nur um Platz für Schauer zu schaffen. Eben solcher Trübsinn fiel auch auf meinen guten alten Freund Sherlock Holmes, der erst im August einen bekannten Adligen Genuas gewohnt effizient wie diskret vor einem wirren Komplott von Lügen und Verschwörungen erlöst hat. Der Fall hat sehr an seinen Kräften gezerrt; so konnte ich es nur schwer glauben, dass ihn ein Problem theologischer Art wirklich derart beschäftigen sollte. Man muss wissen, dass sich der berühmte Ermittler, seit er am 07.07.1891 die letzte Predigt von C.H. Spurgeon gehört hatte, sich mit der gleichen Hingabe an wendete, wie er es zuvor an seine detektivische Arbeit tat. Das ich in meinen Berichten diese ungewöhnliche Entwicklung seiner Persönlichkeit bisher verschwiegen habe, muss meiner übertriebenen Furcht davor zugeschrieben werden, dass sich die Leser nur wenig für das geistliche Leben von Holmes’ interessieren könnten.

“Aber Holmes, es geht doch nur um 0,1%. Wie kann Sie das bloß derart beschäftigen? ” – unterbrach ich sein trübes stundenlanges Schweigen.

“Watson, verstehen Sie denn nicht, dass diese 0,1% elementar sind. Elementar! Verlieren wir diese, verlieren wir das ganze Evangelium.”

“Das Sie selbst in ihrem Glauben ein Perfektionist bleiben wollen, konnte ich noch nie verstehen” – gab ich lauthals meinem Ärger preis! „Sherlock Holmes und der seltsame Fall mit der verschwindend kleinen Differenz“ weiterlesen

Warum ich Baptist bin

Ein Artikel von R. Albert Mohler Jr.,: „Why I am a Baptist.“ Erschienen in der Printausgabe von First Things, August 2020.  Übersetzung und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung  von First Things (download als .pdf).

Übersetzt von Viktor Zander. (Infos darüber, wie ihr Viktors Übersetzungsarbeit unterstützen könnt, findet ihr ganz unten)

Desiderius Erasmus hat einmal bei seinen Debatten mit Martin Luther, zunächst ungläubig und schließlich außer sich, den großen Reformer als Doctor Hyperbolicus bezeichnet. Laut Erasmus konnte Luther nicht anders, als jede Streitfrage auf die Spitze zu treiben. Wir können darüber nur phantasieren, was Erasmus über Baptisten gesagt hätte, die glauben, Luther habe seine Streitfrage nicht weit genug gedacht. Selbst der eloquente Erasmus wäre dann wohl sprachlos geworden.

Sicher, weder Erasmus noch Luther sind je einem Baptisten begegnet. Die Bewegung, die wir heute unter dem Namen Baptisten kennen, entstand auf dem Kontinent erst im sechzehnten und in England erst im siebzehnten Jahrhundert. Seitdem ist die Welt weniger still.

Jede große Bewegung beginnt wahrscheinlich mit irgendeiner Art von Streitfrage, so entstanden die Baptisten im Zusammenhang mit einer Streitfrage, die intensiv, bedeutend und manchmal tödlich war. Luther fing damit an. Die Calvinisten glaubten, er habe sie nicht weit genug gedacht. Die englischen Puritaner kamen ebenso zu der Überzeugung, dass die moderat reformierte Kirche Englands die Streitfrage nicht weit genug gedacht habe. Die Separatisten (aus Kongregationalisten und Presbyterianern bestehend) glaubten, dass die Puritaner, die in der Kirche Englands verblieben, sie nicht weit genug gedacht hätten. Die Baptisten separierten sich dann von den Separatisten, weil sie sie nicht weit genug dachten. Seitdem haben Baptisten nicht aufgehört zu streiten. Sie streiten oft unter-einander, aber viel dringlicher streiten sie für die Notwendigkeit der Bekehrung, für die aus Gläubigen bestehende Gemeinde, für die alleinige Taufe Gläubiger, und für die Gewissensfreiheit. „Warum ich Baptist bin“ weiterlesen

Theophanie

Ein Artikel von Vern Poythress: Theophany. Übersetzung unter Creative Commons License with Attribution – ShareAlike (CC BY-SA 3.0US)

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Definition

Eine Theophanie ist eine Erscheinung Gottes, eine intensive Manifestation der Gegenwart Gottes, die durch außergewöhnliche visuelle Erscheinungen begleitet wird.

Zusammenfassung

Eine Theophanie ist eine Erscheinung Gottes, spezieller Teil des Themas: „Gegenwart Gottes.“ Eine Theophanie ist eine Erscheinung Gottes, eine intensive Manifestation der Gegenwart Gottes, die durch außergewöhnliche visuelle Erscheinungen begleitet wird. Im Alten Testament hat Gott seinem Volk seine Gegenwart auf verschiedene Weise visualisiert (im Sturm, auf dem Thron, als Krieger, als Mensch), doch Jesus Christus dient als zentraler Höhepunkt der Theophanien der Geschichte: Gott-wird-Mensch. Wir können verstehen, wie sich Gott seinem Volk selbst als ein Bote oder als Engel darstellen kann, wenn wir sehen, dass Christus als Bote Gottes kommt, obwohl er völlig Gott ist. In diesem trinitarischem Mysterium, fangen wir an die Wege zu erkenne, die Gott ausgesucht hat, um sich selbst seinem Volk in der Geschichte zu zeigen.

Eine Theophanie ist eine Erscheinung Gottes. Wir können sie auch als intensive Mani-festation der Gegenwart Gottes, die durch außergewöhnliche visuelle Erscheinungen begleitet wird, verstehen. „Theophanie“ weiterlesen

Vorsehung

Ein Artikel von Paul Helm: Providence. Übersetzung unter Creative Commons License with Attribution – ShareAlike (CC BY-SA 3.0US)

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Definition

Die Vorsehung Gottes ist das Wirken der Souveränität Gottes um seine Schöpfung fortwährend aufrechtzuerhalten, zu lenken und für sie zu sorgen.

Zusammenfassung

Gottes Vorsehung ist das Wirken seiner Macht, um seine Schöpfung aufrechtzuerhalten, zu lenken und für sie zu sorgen. Manche Theologen haben das als fortschreitende Schöpfung bezeichnet, entgegen den Darstellungen, dass Gott die Welt erschaffen hat und dieses Werk beendet hat. Die Vorsehung Gottes lässt keinen Raum für Zufall oder für den Kampf zwischen Gott und einer anderen Macht. Gott als die Erstursache bewirkt alles, doch das beseitigt nicht die Fähigkeit der Schöpfung zu handeln oder zu wirken. Vielmehrt gewährt Gott allen Kreaturen ihre Macht ursächlich in der Welt zu handeln. Die Vorsehung Gottes unterscheidet sich von der Vorherbestimmung (Prädestination) darin, dass die letztere sich insbesondere auf die Errettung der Erwählten fokussiert, während Vorsehung allgemein ist. Wir können nicht alle Details von Gottes vorsehenden Plan wissen. Nur Gott weiß, wie alle Dinge zusammenwirken werden. Schließlich muss auch das christliche Gebet vor allem ein Ausdruck der Bestrebungen von Christi Nachfolgern in der Gegenwart Gottes sein, statt eine Liste von Forderungen. „Vorsehung“ weiterlesen

Stellvertretende Sühne

Ein Artikel von Thomas Schreiner: Substitutionary Atonement. Übersetzung unter Creative Commons License with Attribution – ShareAlike (CC BY-SA 3.0US) Download als .pdf

Definition

Die Perspektive der Sühne als Straf-Stellvertretung (engl.: penal substitutionary atonement) hält fest, dass das zentrale Ereignis in der Sühne die Annahme der vollen Strafe, die wir für unsere Sünde verdienen, durch Jesus Christus an unserer Stelle ist und das alle anderen Vorzüge der Sühne ihren Anhaltspunkt in dieser Wahrheit finden.

Zusammenfassung

Alle Menschen benötigen einen Stellvertreter, weil alle als Sünder gegen einen heiligen Gott schuldig geworden sind. Jegliche Sünde verdient Bestrafung, weil jegliche Sünde eine persönliche Rebellion gegen Gott höchstpersönlich ist. Während die Tieropfer im Alten Testamentes die Schuld des Gottes Volkes übernommen haben, konnten die Opfer niemals vollständig für die Sünden der Menschen sühnen. Deswegen kam Jesus Christus und starb an Stelle seines Volkes (Stellvertretung) und nahm auf sich die volle Strafe, die sie verdient haben (Strafe). Auch wenn es andere Theorien über die Sühne gibt, die auf andere gültige Aspekte dessen hinweisen, was im Tode Christi geschah, bewahrt die Straf-Stellvertretung in der Kreuzigung dem Volk Gottes all die anderen Vorzüge, die dieses durch den Tod ihres Repräsentanten erfährt. „Stellvertretende Sühne“ weiterlesen

Heilsgewissheit

Ein Artikel von Ray Galea: Assurance. Übersetzt von Alexander Schneider unter der Creative Commons License with Attribution – ShareAlike (CC BY-SA 3.0US)

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Definition

Heilsgewissheit meint die gottgegebene Zuversicht der gegenwärtigen Anerkennung und der zukünftigen Annahme eines jeden wahren Christus-Gläubigen durch den himmlischen Vater.

Zusammenfassung

Die Bibel bezeugt durchgängig die Heilsgewissheit für alle, die in Christus sind. Diese Gewissheit gründet sich erstens in den objektiven Verheißungen Gottes und zweitens im persönlichen Werk des Heiligen Geistes, einmal im direkten Zeugnis als auch im indirekten Zeugnis der Frucht der Bekehrung. Eine solche Gewissheit verneint die Bedeutung von Warnungen und die Existenz von Zweifeln nicht. „Heilsgewissheit“ weiterlesen