„Seiner Finger Werk ist wunderbar“

Zuletzt bot sich mir die Möglichkeit, Paul Mathis, dem Verantwortlichen des Magazins schoepfung.info, einige Fragen zu stellen. Mich fasziniert, was einige (junge) Christen ehrenamtlich und kostenfrei auf die Beine gestellt haben. Dazu gehört auch die Organisation der kreatikon. Die Zeitschrift kann hier abonniert werden (Ich denke, man darf entsprechend über eine Unterstützung nachdenken (hier ganz unten)). Die bisher erschienen Artikel lassen sich online ansehen. Zu empfehlen dürften dabei besonders die Interviews sein.

S.P.:  Welche Absicht(en) verfolgt ihr mit eurem Magazin?
Paul Mathis (P.M): Wir wollen Gott die Ehre geben, indem wir ihn als den Schöpfer groß machen. Seiner Finger Werk ist wunderbar, und wenn man Sein Werk bestaunt oder erforscht, wird man froh (Ps 8,4 und 111,2). Dadurch sollen Christen im Glauben gestärkt werden und Nicht-Christen zum Glauben angeregt werden. Wir wollen das unumwundene Vertrauen in die Bibel vom ersten bis zum letzten Satz stärken; und da die Bibel sowohl mit einer Schöpfungsgeschichte anfängt als auch aufhört und beides in der heutigen, scheinbar wissenschaftshörigen Zeit stark angefochten wird, setzen wir hier an und informieren über die Schöpfung – schöpfung.info eben. Das tun wir dreimal im Jahr mit unserem kostenlosen Print-Magazin, aber gleichzeitig veröffentlichen wir auch alle Artikel aus der Zeitschrift und darüber hinaus auf unserer Webseite www.schöpfung.info, wo man das Magazin abonnieren kann.

„„Seiner Finger Werk ist wunderbar““ weiterlesen

Die Herausforderungen eines Pfarrers im 21ten Jahrhundert – Mit Michael Freiburghaus im Gespräch

Auf Michael Freiburghaus und sein evangeliumszentriertes Denken bin ich zum ersten Mal durch einen Artikel von Hanniel Strebel gestoßen. Als ich ihn einige Zeit später noch persönlich kennen lernte, wusste ich sofort, dass ein Interview her muss. Viele werden meine 10+1 Fragen bei Nimm-Lies kennen, doch diesmal haben wir uns an ein anderes Format gewagt: Eine Audioaufnahme. Doch damit nicht genug: Zusätzlich haben wir das Interview hier auch in schriftlicher Form angefügt. Für mich, der kaum Berührungspunkte mit der Landeskirche hat, war dieses Treffen in vielerlei Hinsicht hilfreich, die Herausforderungen eines bibeltreuen Pfarrers zu verstehen.

Michael Freiburghaus, Jahrgang 1986, seit 2015 verheiratet mit Christina und Pfarrer in Leutwil-Dürrenäsch (Schweiz). Präsident der Schweizerischen Traktatmission und der Stiftung Zukunft CH. Außerdem ist er Armeeseelsorger im Schweizer Militär.

PERSÖNLICHES:

F.: Was bewegte dich in die Berufung des Pfarramtes?

A.:Mit 15 Jahren hatte ich ein Bekehrungserlebnis, dass Jesus in mein Leben kam. Zwei Wochen darauf war für mich klar, dass ich Pfarrer werden wollte, um möglichst vielen Menschen von der Liebe Gottes, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus zeigt, zu erzählen. Danach habe ich das Gymnasium besucht und an vier Universitäten im In- und Ausland Theologie studiert.

F.: Wovon hast du im Studium am meisten profitiert und welche Lehrinhalte hast du vermisst?

Am meisten konnte ich von den Professoren lernen, die selber an Jesus als persönlichen Herrn und Heiland glauben. Das vertiefte Verstehen des Alten und Neuen Testaments fördert den Glauben. Ebenso ist es hilfreich, wenn man die Kirchengeschichte kennt und nicht alle Fehler selber wiederholt 😊

Die Philosophiegeschichte und Sektenkunde geben einen Überblick über aktuelle Herausforderungen.

Die Gemeindeentwicklung und Evangelisation ist ein Thema, das man gar nicht genug behandeln kann.

„Die Herausforderungen eines Pfarrers im 21ten Jahrhundert – Mit Michael Freiburghaus im Gespräch“ weiterlesen