Spurgeon's A Defense of Calvinism

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Ich denke Spurgeon hatte eine besonders seelsorgerliche Art um die Lehren der Gnade zu vertreten. Man findet oft so viel “calvinistischen” Hochmut und unfassbar übertriebene Härte, die natürlich immer als “der reine Kampf für die Wahrheit” verkauft wird. Als würde man durch Erkenntnis selig und nicht durch das Werk Christi. Spurgeon sieht man seine Bemühung um die Seelen an.
Ich habe keine Fackel benutzt, um die Sonne zu erleuchten, sondern die Sonne hat mich erleuchtet. Ich habe mein geistliches Leben nicht selbst angefangen – nein, ich habe vielmehr gegen die Dinge des Geistes getreten und gekämpft; als er mich zog, bin ich ihm eine Zeitlang nicht gefolgt; in meiner Seele war ein natürlicher Hass gegen alles Heilige und Gute. Wehrufe über mich waren vergeblich, Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Donnerschläge wurden missachtet; und was das Flüstern seiner Liebe angeht, es wurde zurückgewiesen als etwas, das weniger ist als nichts. Und so bin ich mir heute sicher, dass ich es sagen kann: »Er allein ist meine Errettung.« Er war es, der mein Herz herumwendete und mich auf meine Knie brachte vor ihm. Ich kann es wie Doddridge und Toplady mit aller Überzeugung sagen:
„Die Gnade befahl meiner Seele zu beten und ließen meine Augen überfließen.“
Und genau an dieser Stelle kann ich hinzufügen:
„Diese Gnade hat mich bis an den heutigen Tag behütet und wird mich nicht mehr loslassen.”
Spurgeon diskutiert nicht theoretische Konzepte sondern geistliche Realität, die ihm persönlich durch Mark und Bein ging, so schreibt er auch:
Gut kann ich mich daran erinnern, wie ich die Lehre der Gnade in einem einzigen Augenblick gelernt habe. Wie wir es alle von Natur aus sind, wurde ich als ein Arminianer geboren. Ich glaubte fest daran, was ich immer wieder von der Kanzel herunter gehört hatte, und sah die Gnade Gottes nicht. Als ich auf dem Weg zu Christus war, dachte ich, ich würde es ganz allein tun, und obwohl ich den Herrn ernstlich suchte, hatte ich keine Ahnung, dass er mich suchte. Ich glaube nicht, dass ein Jung-Bekehrter sich dessen bewusst ist. Ich kann noch den Tag und die Stunde nennen, als ich zum ersten Mal diese Wahrheiten in mir selbst begriff – als sie, wie John Bunyan es sagt, in mein Herz eingebrannt wurden wie mit einem heißen Eisen, und ich erinnere mich, dass ich den Eindruck hatte, in einem Augenblick vom Baby zum erwachsenen Mann gewachsen zu sein. „Spurgeon's A Defense of Calvinism“ weiterlesen

Eine Predigt von C.H. Spurgeon

Zur Person

Geboren am 19.6.1834 in Essex, heimgegangen am 31.01.1892 in Nordfrankreich.
C.H.Spurgeon wird auch als Predigerfürst bezeichnet.

Mit fünfzehn Jahren entschied er sich für die Nachfolge Christi, und war bereits mit 16 der Pastor einer kleinen Dorfgemeinde. Ab 1854 nahm er eine Predigerstelle im Metropolitan Tabernacle in London an. Seit der Zeit predigte er für über 30 Jahre mehrmals wöchentlich vor tausenden von Zuhörern. Seine Sonntagspredigten wurden aufgezeichnet und wöchentlich verkauft. Sie erreichten hohe Verbreitung (Auflage bis zu einer Million stark). Neben seinem Dienst als Pastor verfasste er zahlreiche Bücher, darunter eine sehr kostbare Auslegung zu den Psalmen (Aus der Schatzkammer Davids).  Schließlich bemühte er sich auch um ein bibeltreues Bibelseminar für Pastoren, das sogenannte Pastors’ College. in den 70’ger Jahren des 19ten Jahrhunderts organisierte er mit seiner Gemeinde eine Betreuungseinrichtung für Waisenkinder.
Auch heute noch werden seine Schriften gerne gelesen. Für weitere Informationen empfehle ich die Webseite www.nimm-lies.de. Hier findet sich auch eine Übersicht über die Werke von C.H.Spurgeon (einschließlich sämtlicher Verlinkungen zu Erwerbungsmöglichkeiten und kostenfreien PDFs).
Auf wiederholtes Drängen nahm ich einmal mit einem Freund eine Predigt von Spurgeon auf.
Hier wird nun eine Predigt vorgestellt, welche sich in dem Büchlein “Heilig dem Herrn” wiederfindet veröffentlicht. Natürlich wird ein weitergeben erwünscht.
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