In der Betrachtung des Vater-Unsers ist bisher erschienen:
Heute der dritte Teil: Dein Reich komme.
Die Predigt betrachtet die zweite Bitte des Vaterunsers: „Dein Reich komme.“ Anhand von Nebukadnezars Traum und der Bewahrung der drei Männer im Feuerofen wird deutlich, dass alle menschliche Macht begrenzt ist, während Gottes Herrschaft ewig besteht.
Das Reich Gottes ist durch Jesus bereits angebrochen, wird aber erst in Zukunft vollkommen sichtbar werden. Wer wiedergeboren ist, gehört schon heute zu diesem Reich und darf mit Gottes wirksamer Herrschaft rechnen. Diese Gewissheit verändert das Gebet: Sie bewahrt vor Hochmut, gibt Mut in der Angst, richtet die Suche nach Gottes Willen auf das eigentliche Ziel aus und erweitert die Fürbitte über einzelne Bedürfnisse hinaus. Mit der Bitte „Dein Reich komme“ bitten Christen darum, dass Gottes Herrschaft in ihrem eigenen Leben und in der Welt sichtbar wird.
Transkript hier.
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