Corona und…

Heute jährt sich die Pandemie in Deutschland zum ersten mal. Schockierend festzustellen, dass wir dabei kaum weiter gekommen sind, oder? Auf jeden Fall will ich dieses unbequeme “Jubiläum” nutzen, um ein paar Überlegungen zu teilen. Das meiste sind persönliche Einblicke, die kaum immer so einfach übertragbar sein dürften, aber vielleicht kann jemand von meinen Einblicken profitieren oder meine um seine erweitern?

Corona und die Angst

Der erste Punkt sollte vielleicht dieser sein. Ich habe Angst vor einer Infektion. Tatsächlich bin ich übergewichtig und Asthmatiker. Die Wahrscheinlichkeit ist bei mir also viel höher als beim Durchschnittsbürger, dass ein Corona-Infekt von mir eine Witwe mit fünf Waisen hinterlässt. Aber ich glaube ich habe immer einen gewissen deterministischen Zug besessen, dass sich nichts vermeiden lässt, was sich nicht vermeiden lässt und ich muss gestehen, dass wir die zulässigen Kontaktmöglichkeiten in den unterschiedlichen Phasen des Lockdowns meist soweit ausgereizt haben, wie der rechtliche Rahmen es zu lies.  Als Familie war uns die Gemeinschaft mit anderen Menschen immer um ein vielfaches Wichtiger als die Angst. Wenn ich das gerade schreibe, habe ich aber mehr Angst darum, wie meine Leser meine folgenden Ausführungen aufnehmen werden. Ich merke wie geladen dieses Thema ist und zunehmend wird. Auch nach einem Jahr haben wir uns kaum an Corona gewöhnt. Was ist, wenn Corona aber gekommen ist um zu bleiben? „Corona und…“ weiterlesen