Axolotls Kiemen

Als Aquariumbesitzer habe ich mich auch nach potentiell exotischeren Bewohnern umgeschaut und da macht ein Axolotl natürlich mächtig Eindruck.Somit informierte ich mich etwas über die Haltung dieses ungewöhnlichen Amphibiums. Das Tier imponiert bekanntlich vor allem deshalb, weil es als Amphibium die Geschlechtsreife erreicht, ohne die äußere Larvengestalt zu verändern und somit nicht das durchläuft, was bei Amphibien üblich ist: die Metamorphose.

Wenn man sich etwas weiter informiert, erfährt man, dass sich die Metamorphose künstlich durch Gabe von Thyroxin (einem Schilddrüsenhormon) provozieren lässt. Das ließ mich aufhorchen, ob das wohl schon mal durchgeführt wurde. Im Folgenden ein paar Links, die mit äußerst erhobenem Zeigefinger davor warnen, auf so eine Idee zukommen. Es ist ein fürchterlicher und unmoralischer Tierversuch, der zurecht Strafbar ist, schreiben alle Webseiten, die auch nur irgendwie mit Axolotls zu tun haben, z.B. hier, oder hier.: Ich zitiere: “ Ethisch würde ich das irgendwo zwischen dem Kupieren von Hundeschwänzen und dem Einfärben von Albinoratten einsortieren. Rechtlich gesehen handelt es sich um einen Tierversuch nach TierSchG §§ 7, 8, dessen Durchführung ohne Sondergenehmigung strafbar ist.”

Offensichtlich ist die künstliche Metamorphose eines Axolotls also ein größeres moralisches Problem als das, – in der westlichen Gesellschaft durchaus übliche-, Töten noch nicht zu Ende entwickelter “Larven”, nämlich von Abtreibungen. „Axolotls Kiemen“ weiterlesen