Eigennützige Entschuldigungen

Ein Artikel von Alasdair Groves. Erschienen am 18.11.2020 unter dem Titel „When Sying „I’m sorry“ is Selfish“ auf ccef.org. Übersetzung von Ruth Metzger, mit freundlicher Genehmigung von CCEF (Download als .pdf).

Manchmal wollen wir nur uns selbst dienen, wenn wir „Es tut mir leid“ sagen.

Das klingt verrückt, nicht wahr? Ist nicht Buße ein Eckpfeiler des christlichen Lebens? Leider kann ich dir versichern, dass es durchaus möglich ist, demütig klingende Worte der Entschuldigung mehr aus Selbstschutz als aus echter Buße und mit dem Ziel echter Versöhnung von uns zu geben.

Die grundsätzliche Dynamik der falschen Buße funktioniert so: Ich sage „Es tut mir leid“, damit die „beleidigte“ Person mir gegenüber keine negativen Gefühle hegt, bzw. damit ich mich selbst gut fühle. Während die Schrift uns auffordert, für Sünden, mit denen wir anderen Schaden zugefügt haben, um Verzeihung zu bitten, dienen solche eigennützigen Entschuldigungen dazu, vorbeugend abzufedern, dass jemand von uns enttäuscht sein könnte, oder unser eigenes inneres Unbehagen zu besänftigen. „Eigennützige Entschuldigungen“ weiterlesen

Eine Viertelstunde über eine unerwartete Vergebung der Sünde

File:Brooklyn Museum - The Palsied Man Let Down through the Roof (Le paralytique descendu du toit) - James Tissot - overall.jpg

Die Heilung des Gelähmten in Mt. 9,1-8 berichtet Matthäus uns deutlich kürzer als Markus. Ich habe versucht diesen Fragen nachzugehen:

  • Warum erzählt Matthäus diese Begebenheit so völlig anders als unser Kinderstundenleiter?
  • Was ist unser größtes Problem?
  • Was bedeutet es, dass einem die Sünden vergeben werden?
  • Wie schwer ist es, Sünde zu vergeben?
  • Was erzählte der Geheilte seiner Familie?
  • Was nützt uns die Vergebung der Sünden?
Höre rein und sag mir deine Meinung!