Was hat Boxen mit Jerusalem zu tun?

Ein Artikel von Carl Trueman, erschienen in Themelios 27(1),4(2001) unter dem Titel: „What has Boxing to do with Jerusalem?“. Übersetzt von Viktor Zander mit freundlicher Genehmigung von The Gospel Coalition (Download als .pdf).

 

Schon seit meiner Kindheit ist Boxen eine meiner Leidenschaften und ich schätze, dass ich über die Jahre eine ziemlich gründliche Kenntnis der Geschichte und der Persönlichkeiten des Boxsports erworben habe, neben einer bescheidenen Bibliothek von Büchern über das Boxen. Natürlich werde ich in diesen Zeiten der ungezügelt-politischen Korrektheit wegen meines Interesses an diesem Sport sehr häufig von denen herausgefordert, die irgendwie weniger verliebt ins Boxen sind. Unter solchen Umständen beiße ich mir immer ein bisschen auf die Zunge und antworte, dass Boxen nichts anderes sei, als die ehrlichste Sportart – schließlich besteht der Zweck jedes Sports darin, den Gegner überzeugend und entscheidend zu besiegen, und beim Boxen geschieht dies auf direktere und offenere Weise als zum Beispiel beim Golfen. Entferne beim Golf die oberflächliche Etikette und das Protokoll und du hast denselben grundlegenden Kampf um physische und mentale Überlegenheit wie beim Boxen. „Was hat Boxen mit Jerusalem zu tun?“ weiterlesen

Kindererziehung in der digitalen Welt

Ein Artikel von Tim Challies. Erschienen am 12.03.2015 auf challies.com unter dem Titel: „Parenting Well in a Digital World“. Übersetzung und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung challies.com. Übersetzt von Ruth Metzger. (Download als .pdf)

Kindererziehung in der digitalen Welt

Selbst zu den besten Zeiten ist Kindererziehung alles andere als einfach. Aber bring noch eine Million neue Technologien ins Spiel – neue Geräte, soziale Netzwerke und Apps – und es wird noch viel komplizierter. Das ist heute die tägliche Herausforderung für alle Eltern. Kürzlich habe ich ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit den Herausforderungen einer digitalen Welt gegeben, und heute möchte ich ein paar Tipps geben, wie man Kinder darin auf gute Weise begleiten kann. Ich werde dabei dasselbe Format benutzen: 3 Dinge, die du ablegen oder ablehnen solltest, und 3 Dinge, die du annehmen oder erstreben solltest. „Kindererziehung in der digitalen Welt“ weiterlesen

Fünf Mythen über die Gesetzlichkeit

Hartnäckig halten sich unterschiedliche Mythen über die Gesetzlichkeit fest, die einen klaren Blick auf das Werk Christi trüben. Fünf möchte ich umreißen:

1. Bei der Gesetzlichkeit geht es vor allem um die Praxis der Beschneidung

Ein Bruder reagierte ziemlich verärgert, als ich mit ihm über den Galaterbrief sprach. Was fiele mir bloß ein, ihn mit den Galatern zu vergleichen. Schnell wurde deutlich, dass man meinte, das Problem der Galater nicht zu besitzen, da man schließlich nicht beschnitten sei.

Fakt ist: Titus, Grieche und Mitarbeiter des Paulus, entschied sich freiwillig für eine Beschneidung (huch- steht auch im Galaterbrief, nämlich Gal. 2,3)! Das Problem ist wie so oft nicht die eigentliche Tat, sondern das Ziel. Warum wollten sich die Galater beschneiden? Ihre “Tat um sich zu retten” stellte Christi Werk in den Schatten. An dieser Stelle sind Parallelen für unsere Zeit zu suchen. Ich denke da z.B. an Mütter, die sich nur deswegen gegen eine Familienplanung entscheiden, weil sie sonst keine Heilsgewissheit mehr besitzen. Unterschwelliger (und weitreichender) geht es dann darum, dass man die Bekehrung oder den Glauben zu Werken „degradiert“. „Fünf Mythen über die Gesetzlichkeit“ weiterlesen

Absurder Stolz

Ein Artikel von Ed Welch. Erschienen am 13.10.2020 unter dem Titel „The Absurdity of Pride“ auf ccef.org. Übersetzung von Ruth Metzger, mit freundlicher Genehmigung von CCEF. (Download als .pdf)

Stolz kann uns womöglich kurzfristig dabei helfen, uns stark und in unseren eigenen Augen attraktiv zu fühlen. Aber tatsächlich ist er eine grobe Verletzung unserer schöpfungsmäßigen Machart. Näher betrachtet ist er hässlich, destruktiv und total absurd. Speziell diese Absurdität und Lächerlichkeit möchte ich ins Auge fassen.

Ein Kind schlägt den kleinen Bruder. Sein Fehlverhalten ist offensichtlich, und die Mutter sagt ihm, dass es um Verzeihung bitten soll. Um Verzeihung bitten – was könnte selbstverständlicher sein? Aber die Worte wollen einfach nicht aus seinem Mund kommen. Sein Stolz würde jede andere Erziehungsmaßnahme akzeptieren, nur das nicht: „Kannst du mir vergeben?“ Vier Worte – warum sagt es sie nicht einfach? Weil sein Stolz schon die Vorstellung dessen hasst. Es hat einen irrationalen Abscheu vor Demut. Und in diesem Kind siehst du die ganze Menschheit wie in einem Brennglas. Wie viele Erwachsene haben etwas offensichtlich Falsches getan und können sich einfach nicht dafür entschuldigen? Wie viele Erwachsene haben noch nie gesagt: „Es tut mir leid“ – was ein kleiner Schritt wäre –, geschweige denn: „Kannst du mir vergeben?“ Das ist wirklich merkwürdig, wenn man die Wahrheit über uns bedenkt. „Absurder Stolz“ weiterlesen

Freizeitankündigung August 2021: In Christus wachsen

Ich bin mir nicht sicher, ob es Kühnheit oder eher Wahnsinn ist, mitten im europaweiten Corona-Lockdown eine Freizeit anzukündigen.

Tatsächlich haben wir eine Freizit unter Corona-Bedingungen auch August 2020 durchführen können und sie wahr für uns als Teilnehmer ein reicher Segen. Entsprechend möchten wir trotz der Umstände das Beste hoffen und streben eine erneute Freizeit 2021 im Guetli in Metmennstetten, CH an.

Das Thema der Freizeit bleibt gleich: In Christus wachsen! Als Dozenten konnten wir erneut Fam. Tanner und Hanniel Strebel gewinnen. Eingeladen sind, alle, ob jung oder alt, ob Familie oder Single.

Mehr Informationen zur Freizeit findet sich im Flyer hier (Download, falls Vorschau nicht funktioniert):

flyer_2021
Pensionspreise 2021

 

Natürlich solltest du der Bibel ein Theologisches System „Überstülpen“…

…du musst nur sicher sein, dass es biblisch ist

Ein Artikel von Justin Dillehay, der am 28.10.2020 unter dem  Titel Yes, You Should ‘Impose’ a Theological System on the Bible (Just Be Sure It’s a Biblical One)” auf thegospelcoalition.org erschienen ist. Übersetzt von Viktor Zander, mit freundlicher Genehmigung von The Gospel Coalition. (Download als .pdf)

„Wie kannst du nur an Heilsgewissheit glauben? Hast du Hebräer 6 nicht gelesen?! Es ist doch ziemlich klar, dass es möglich ist, die himmlische Gabe zu schmecken und Anteil am Heiligen Geist zu haben, und dann ohne Hoffnung auf Erneuerung abzufallen. Es wäre so viel leichter, wenn du einfach nur der Bibel glauben würdest, anstatt sie in ein theologisches System hineinzupressen.“

Solche Gespräche habe ich schon einige Male geführt. Tatsächlich habe ich gerade bei diesem Thema beide Seiten vertreten. Früher habe ich diesen Einwand gemacht, später wurde er mir entgegengebracht. Es ist nicht unüblich, Christen folgendes sagen zu hören: „Ich habe keine Theologie. Ich glaube einfach nur der Bibel.“

Aber diese Aussage zeigt ein Missverständnis hinsichtlich Theologie – zumindest guter Theologie. Sie setzt voraus, dass Menschen, die nicht mit deiner Auslegung übereinstimmen, ihre Bibel nicht sorgfältig genug gelesen haben müssen. Sie setzt auch voraus, dass man theologisches System-Denken zugunsten eines reinen Biblizismus vermeiden kann, obwohl das tatsächlich gar nicht geht. Lass uns also einen Moment darüber nachdenken, wie Theologie funktioniert und wie man sie auf ehrliche Weise ausüben kann. Wir verwenden dafür das Thema Heilsgewissheit als Testfall. „Natürlich solltest du der Bibel ein Theologisches System „Überstülpen“…“ weiterlesen

Als Lazarus nicht von den Toten auferstehen wollte…

“Da kam Jesus und fand Lazarus schon vier Tage im Grabe liegen. Viele Juden aber waren zu Marta und Maria gekommen, sie zu trösten wegen ihres Bruders. Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und sah ihn, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und erbetet und sprach: Wo hat ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh! Und Jesus gingen die Augen über. Es war aber eine Höhle und ein Stein lag davor. Jesus spricht: Hebt den Stein weg!  Da hoben sie den Stein weg (…) und Jesus rief mit lauter Stimme: Lazarus komm heraus!  – Doch Lazarus wollte nicht…”

Könnte es sein, dass wir dem Willen Gottes, als unwiderstehlichen Imperativ eines Souveräns zu wenig Beachtung schenken? Ich meine, wenn Gott befiehlt, kann man dann widerstehen? Mein obiges Beispiel klingt geradezu profan, wenn ich das niederschreibe und ich fühle mich (wahrscheinlich wie ein beachtlicher Teil der Leser) nicht sonderlich gut dabei, ein fiktives Ende anzunehmen. Doch ein Gedankenexperiment sei gestattet. Nachdem Jesus alles tut, um ein großartiges Wunder zu ermöglichen, gebraucht Lazarus seine persönliche Entscheidung und sagt: “Herr Jesus, Ich möchte lieber nicht! Sterben ist doch mein Gewinn! Und das Einzige was mich jetzt erwartet, wenn ich tot bleibe, ist eine selige Auferstehung! Was will ich noch wieder in dem elenden Erdenleben in einem Drittwelt-Land mitten unter einer Römischen Weltherrschaft” Ich glaube so klingt ein Nein von Lazarus nicht nur verständlich, sondern sogar vernünftig. (!?) „Als Lazarus nicht von den Toten auferstehen wollte…“ weiterlesen

“Wenn ich hinfalle, will es Gott dann auch?”

“Wenn ich hinfalle, will es Gott dann auch?”

Das fragte mich neulich mein  Fünfjähriger in der Familienandacht.

Was ich ihm nicht antworten konnte: Das ist eine bloß philosophische Frage, ohne jegliche geistliche Bedeutung. Diese so typische und häufig gehörte Antwort hat mehr Ähnlichkeit mit dem Wohlstandsevangelium als mit echter Gottesfurcht! Ich glaube tatsächlich, dass bereits Fünfjährige ein existentielles Interesse an solchen Fragen besitzen. Lerne: Zu schnell einleuchtende Antworten nehmen manchmal selbst Fünfjährige nicht ernst. Seine Frage bewies mir auch, dass es eben töricht ist zu meinen, die Lehre der Vorsehung ist nur etwas für Experten und gehe die Gemeinde nicht wirklich etwas an.  Vgl. auch die Auseinandersetzung zwischen Erasmus und Luther: “Ist es nützlich, bestimmte Wahrheiten zu unterdrücken?”

Was ich ihm nicht geantwortet habe: Die übliche Antwort “Gott lässt es zu” konnte ich ihm kaum geben. Dafür kennt er seine Kinderbibel zu gut. Gott hat die Sintflut nicht einfach zugelassen. Er selbst hat sie geschickt. Es gibt keine andere höhere Autorität über (oder neben) Gott, die zufalls- oder schicksalsdiktiert unzulege “Schicksalswege” vorschlägt, unter denen Gott dann wählt, was gerade noch eintreten kann! Die Geschichte über die Arche ist nicht über eitel Sonnenschein und fröhliche Tiere. Es ist eine Geschichte über die unerwartete Rettung eines Überrests mitten im Gericht. Das begreifen die meisten Kinder intuitiv ganz schnell.

Was ich ihm geantwortet habe: Das Gott auch hinter dem “Bösen” steht, aber anders als hinter dem “Guten”. In all dem Bösen, dass ihm widerfährt, darf er einen liebenden Gott wissen, der alle Dinge, denen die ihm lieben, zum besten dienen können. Bereits bei einem Fünfjährigen konnte ich so den Trost dieser Botschaft beobachten. Als einer der sehr ehrgeizig ist, kann er jetzt lernen, auch Missgeschicke aus Gottes Hand zu nehmen.

Worüber ich selber nachgedacht habe: Die Frage hat mich weiterhin beschäftigt. Hätte ich z.B einem Missbrauchsopfer genau so geantwortet? Die bittere Vorsehung Gottes bleibt sicher ein Mysterium, aber es ist töricht zu denken, dass das Model eines “neutral nebenbei stehenden Gott”, der “unsere Entscheidungen beobachtet” irgendwie mehr Trost enthält. In beiden Fällen bliebe der bittere Gedanke, dass ein allmächtiger Gott den Missbrauch hätte verhindern können. Aber nur in einem Fall kann ich mich mit einer besseren größeren Ziel trösten. Ich schreibe das hier ganz trocken runter, aber mir ist bewusst wie viel Sensibilität das erfordert und wie schwer es ist, echte Opfer, echte leidende Menschen zu verstehen. Ich kann durchaus damit leben, dass man davon spricht, dass Gott “Leid zulässt”, wenn man das sauber ausarbeitet, wie es z.B. Paul Helm in seinem Artikel zur Vorsehung tut. Womöglich klingt das für manchen nach Rosinenpickerei. Was aber auf dem Spiel steht ist eine theologische Interpretationen von allem, was wir als Negativ im Leben empfinden! Zu oft endet der Verweis auf “Gott hat es zugelassen” in pragmatischen Lebensansätzen, die Missgeschick um jeden Preis vermeiden lösen, weil man keine Antwort auf Leid besitzt. Kann ich mich wie Lazarus (sein Name bedeutet: Gott hat geholfen!) allein an Gott erfreuen, auch wenn alle andere Zeichen gegen mich sprechen?

 

“Es ist zwar richtig so zu handeln, aber leider unbiblisch”

Als wir im Freundeskreis über schwierige Familiensituationen sprachen, hörte ich aus verschiedenem Mund Variationen der im Titel angegebenen Aussage. Z.B. so: “In so einem Fall wäre es richtig sich von seiner Frau zu trennen, aber (leider) ist das unbiblisch”. Das ließ mich aufhören!  Es stellte sich heraus, dass vor allem anspruchsvolle Situationen mit solch einer Aussage gelöst werden, z.B. in Fragen des Rechs auf Verteidigung, konsequenter Gemeindezucht, Verkündigung schwieriger Bibeltexte. Ohne die Komplexität der Situationen zu leugnen, mache ich in der so nahe liegenden Reaktion drei Problemfelder aus.

  1. Eine Trennung zwischen Wahrheit und Offenbarung: Man hält es für möglich, dass etwas wahr und richtig ist, aber nicht der Offenbarung Gottes entspricht. Damit unterstellt man (wenn auch unbewusst), dass Wahrheit etwas ist, dem sich Gott unterordnet, nicht umgekehrt. Doch es ist unmöglich, dass Gott lügt (Tit 1,2) und Christus bleibt der wahrhaftige Gott (1. Joh. 5,20). Wahrheit und Recht können Gott nicht widersprechen oder zuwiderlaufen oder gar unabhängig von ihm existieren, denn entweder wäre dann die Wahrheit gar nicht Wahrheit oder Gott nicht mehr Gott.
  2. Gottes Recht verkommt zur Willkür: Ich kann dem Zitat von oben etwas Gutes abgewinnen, wenn es unser subjektives Aufnehmen der Gebote Gottes beschreibt. Diese mögen für uns durchaus irrational und sinnlos, geradezu feindlich wirken. Doch fordert Gott einfach Sinnloses, gar Falsches von uns und stellt so seine Zuverlässigkeit aufs Spiel? Niemals! “Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.” (5. Mo. 32,4)
  3. Wir besitzen keine Garantie dafür, vor herausfordernden Situationen bewahrt zu werden: Aussagen wie oben sind ein Hinweis für die Grenzen unserer Lebensmodelle. Wir drücken damit aus, dass wir letztlich froh darüber sind, nicht in solchen Situationen stehen zu müssen. Aber schnell greift dieser “Graubereich”in weitere Lebensbereiche und verdrängt den christlichen Glauben in die Komfort-Zone. Man denke nur an Bereiche wie Schwarzarbeit, Bildungslandschaft oder nur daran, wie ich mich gegenüber meinem linken oder rechten Nachbar verhalten soll. Wann, wenn nicht in gerade schwierigen Zeiten soll mein Glaube mich tragen?  Der Psalmist hat hier eine andere Haltung: “Gott ist unsre Zuversicht und Stärke. Eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. (Ps 46,2–4)”

Mein Lösungsvorschlag zur Umkehr: Ethik und Gottesbild lassen sich nur durch intensives Bibelstudium wieder zusammenführen. Nutze den zeitlichen Freiraum, den Corona uns schafft und lese auch mit anderen Gemeinsam intensiv in der Schrift!

Ihr braucht keine Date Night

Ein Artikel von Tim Challies: You Don´t Need a Date Night, erschienen am 16. Dezember 2015. Übersetzt von Abijah Hesse (Download als .pdf)

Ich habe die meisten populären Bücher über Ehe und Romantik gelesen. Ich weiß was sie sagen. Sie sagen, dass ihr eine regelmäßige Verabredung haben müsst – vorzugsweise wöchentlich – und dass dies ein Schlüssel, vielleicht sogar der Schlüssel zu einer gesunden Ehe ist. Einige von ihnen gehen noch weiter und sagen, dass ihr nicht nur Date Nights benötigt, sondern dass ihr beide mindestens ein- oder zweimal im Jahr zusammen wegmüsst. Wie sonst soll eure Ehe gedeihen?

Ich weiß, was diese wohlmeinenden Autoren erreichen wollen. Ich weiß, was sie sagen und ich weiß, warum sie es sagen. Aber ich glaube es nicht. Ich glaube nicht an die Notwendigkeit. Ich glaube nicht, dass ihr eine Verabredung braucht. Ich glaube nicht, dass eure Ehe ohne sie unbedingt leiden wird. Ich denke nicht, dass ihr euch schuldig fühlen solltet, wenn ihr sie nicht jede Woche oder jeden Monat einplant. Sie mag eine gute Sache sein, aber sie ist keine notwendige Sache. „Ihr braucht keine Date Night“ weiterlesen