Eine Viertelstunde über Apg 5,13

Eigentlich waren Sie Juden, die einfach nur daran glaubten, dass Jesus Christus die Erfüllung der Verheißungen des AT ist. Kulturell bestanden keine weiteren Unterschiede, ja man versammelte sich sogar in denselben Räumlichkeiten wie das “Mainstream-Judentum”. Wer die Halle Salomos (Apg. 5,12) jedoch betrat, dem konnte die Christozentrik dieser ersten Jünger Christi nicht entgehen. Ob Brotbrechen, ob Gemeinschaft, Gebet oder die Lehre der Apostel, alles drehte sich um das Werk Christi und die Gerechtigkeit die aus dem Glauben an ihn, strömte. Das für Selbstgerechtigkeit dabei wenig Platz bleibt, haben einige Verse zuvor bereits Hananias und Saphira schmerzlich erfahren…

Hier geht’s zum Audiofile:

Wie Jesus dir in deiner Not helfen kann? – Predigt von Danny Fröse

Spannend finde ich, dass gerade Markus 9,24 zur Jahreslosung “gelost” wurde. Es ist einer meiner Lieblingsverse und sicherlich ein Vers, der sehr gut in unsere Zeit passt, vor allem wenn man den Kontext betrachtet. “Wenn du etwas vermagst…!”, genau so redet der moderne Mensch mit Gott. Er beansprucht ein Recht auf Unglauben und empfindet seinen Zweifel als gerechtfertigt. Das kann in der Tat nur Gnade durchbrechen.

Vor einigen Tagen besuchte ich die EFK Bad Krotzingen, in der Danny Fröse über diesen Text gepredigt hat. Danny und seine Frau Rahel, sind Missionare aus Albanien. Über ihren Dienst bloggen sie ausführlich und auf angenehme Weise, christusallein hat den Blog besprochen.

Die Predigt findet sich hier: Ich hatte zudem die Möglichkeit kurz mit beiden zu reden. Der Eifer für die Sache, aber vielleicht sogar ein bisschen mehr die Ehrlichkeit der beiden, begeistert. Ich bin mir sicher, dass Gott diese Familie in ihrem Feld Frucht sehen lassen wird.

Man kann diese Aussage natürlich unabhängig vom Kontext betrachten, aber um dem Sinn des Bibeltextes besser auf die Spur zu kommen, ist es besser den Gesamtzusammenhang zu betrachten.

Dies habe ich in meiner Predigt dann getan. Ich habe über die gesamte Geschichte der Heilung eines dämonenbesessenen Jungen gepredigt und ich leitete aus der Geschichte ab, dass Jesus unserer Not begegnen will. Die Predigt nannte ich dann. Wie Jesus dir in deiner Not helfen kann. (…)

Beten Sie für diesen Dienst und erwägen Sie auch, Danny und Rahel zu unterstützen!

Ist "Sola Fide" dasselbe wie "Sola Gratia"?

2017 wurde in jeder freien Kirche Deutschland ein Thema zumindest angeschnitten! Die 500-Jahr Feier der lutherischen Reformation un die 4 Solis wurden zumindest in unserer Gemeinde in dieser Zeit regelmäßig angesprochen. Was mir bereits damals aufgefallen ist, dass sowohl Sola Gratia, wie Sola Fide irgendwie als identisch miteinander betrachtet wurden. Deutlich wird dies vor allem dann, wenn man versucht, auf die theologische Abgrenzung hinter diesen 4 Sätzen (Sola Gratia, Sola Fide, Solus Christus, Sola Scriptura) hinzuweisen, die die Reformatoren gegenüber der katholischen Kirche schufen. Allein die Schrift und nicht Schrift und Tradition; Allein Christus und nicht Christus und die Kirche/die Heiligen; Allein der Glaube und nicht Glaube und Werke! So weit, so gut! Doch was ist dann die Abgrenzung von Gnade? Auch Gnade und Werke? Dann wäre ja eine Wiederholung nicht nötig. Luther und Konsorten hätten es kaum nötig, den selben Punkt doppelt zu widerlegen. Warum dann beide Punkte? Was ist der Unterschied zwischen Sola Fide und Sola Gratia? Noch wichtiger ist jedoch die Frage: Glauben wir wirklich an Sola Gratia?

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Die Überlegenheit des Christentums

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Zu Ostern bekenne ich: Ich bin völlig davon überzeugt, dass das Christentum allen anderen Lebensmodellen, Welterklärungsphilosophien und Weltbildern überlegen ist. Und das sogar um Dimensionen. Jawoll, diese Überzeugung prägt sogar mein Leben. Niemals würde ich auch nur eine Zeile irgendwo öffentlich für die Sache Christi schreiben oder reden, wenn es bloß mein Hobby, eine eigentlich unwesentliche Ansicht wäre. Weil ich überzeugt bin, dass ich der Wahrheit auf der Spur bin, kann ich aber nicht schweigen. Niemals könnte ich auch nur eine Sekunde sachlich kühl und eigentlich völlig unbeteiligt einen Gedanken an das Christentum verschwenden. Nein, es ist vielmehr meine ganze Überzeugung. Wie man etwas ohne Überzeugungen anhängen kann, ist mir völlig schleierhaft.

Das Beste wählen!

Ich bin nicht Christ, weil ich eine christliche Tradition hinter mir habe, oder weil ich hier eine gute Tradition meiner Kultur sehe, die es zu wahren gilt, sondern weil ich wirklich überzeugt bin, dass Christus DIE Wahrheit ist!  Er offenbarte sich in seinem Wort, auch für mich! Wäre nicht das Christentum meine geistliche Heimat, würde ich mir eine andere suchen. Würde ich auch nur einen Augenblick daran denken, dass eigentlich alle Modelle mehr oder weniger gleich sind, dann wäre ich auch kein Christ mehr, sondern ein Anhäger einer solchen relativistischen Lehre. Und es ist gut möglich, dass ich davon dann überzeugt wäre und es für überlegen hielt, den Relativismus zu verkündigen. Aber eines wäre ich nicht: Ich wäre kein Christ mehr. Es ist mir eben nicht alles gleich, und ich will überall das Beste haben. Ich beanspruche es, auch Religionen nebeneinander zu stellen, und sie zu vergleichen. Und das Christentum scheint mir hier im Vergleich mit allen anderen Modellen wie das Licht im Vergleich zur dunklen Nacht. Immer wieder beobachte ich so viele meiner Mitbürger, wie sie äußerst gewissenhaft selbst drittrangige materielle Entscheidungen mit viel Überlegung und Abwägen treffen. Man vergleich, liest Kundenbewertungen, telefoniert gar mit dem Vertrieb. Dabei geht es nur um eine geringfügige Investition, die nur einige Tage halten wird. Alles gilt es zu bewerten, zu prüfen und genau abzuwägen. Doch wenn es um ein Lebensmodell geht, dann scheint jeder kleinste Gedanke bereits vergeudete Zeit zu sein. Da kann ich so nicht mitgehen! Ich will das beste Lebensmodell wählen, ich will die beste Religion vertreten! „Die Überlegenheit des Christentums“ weiterlesen